Der Forty9er ist ein 40m CW-Transceiver, der nach dem Direktmischer-Prinzip mit einem Quarzoszillator (VXO) arbeitet. Ursprünglich wurde er vom NorCal QRP Club entwickelt und erreichte mit einer 9V-Batterie eine Ausgangsleistung von 200mW.

Mittlerweile wird der Forty-9er als Bausatz von chinesischen Anbietern für ein paar Dollar (oft sogar inklusive Versand) angeboten. Manche stehen diesen Clones aus China skeptisch gegenüber, aber der Orginalbausatz ist schon lange nicht mehr erhältlich. Aus Sicht des Selbstbauers diesmal eine erfreuliche Entwicklung. Noch dazu haben die Chinesen den Bausatz verbessert. Die Ausgangsleistung beträgt nun bis zu 5 Watt.

Aber nun zum eigentlichen Projekt. Im Forty-9er werkelt ein Quarz als Hauptbestandteil des Oszillators, also ist man mehr oder weniger auf die von Quarz definierte Frequenz beschränkt. Mit schaltungstechnischen Tricks kann man die Frequenz zwar in einem kleinen Bereich "ziehen", aber man erkauft sich dadurch auch erhebliche Nachteile in der Stabilität.

Hier kommt der DDS-VFO ins Spiel. Die Oszillatorfrequenz wird hier über einen Chip erzeugt und ist je nach Chip über einen sehr weiten Bereich einstellbar. Auf meiner Suche im Internet bin ich auf die Seite von K2ZIA gestossen, der einen Bausatz für einen DDS-VFO speziell für die China-Clones des Forty-9er entwickelt hat. Freundlicherweise hat er die Schaltpläne veröffentlicht, daher habe ich mich entschlossen, seinen Bausatz auf einer Lochrasterplatine nachzubauen.

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Fertiger Einbau in einem Euro3-Gehäuse.

 

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Ok, so richtig stromsparend ist das Ganze jetzt nicht mehr, denn der DDS-VFO zieht im RX-Betrieb mehr Strom wie mein KX3. Aber in Verbindung mit einem Lipo-Akku sollte es für einen Tag locker ausreichen.

 

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