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  Aktivitäten via Satellit

| Kurzwelle | 6m | 2m-70cm | Satellit |

 

Bei dieser Betriebsart geht es mir gar nicht so sehr um die größere Reichweite die man via Satellit erzielen kann, sondern die Betriebstechnik ist es die mich hier fasziniert. Jedoch muss ich zugeben, dass ich diese Betriebsart in den letzten Jahren immer mehr vernachlässigt habe. Mal abwarten bis der angekündigte 1. geostationäre Satellit im Orbit ist. Dies wäre natürlich wieder ein Anreiz via Sat QRV zu werden.

Bei den bisherigen Satelliten müssen die Antennen in Azimut und Elevation, sowie auch die QRG von Up- bzw. Downlink ständig korrigiert werden. Bei niedrig fliegenden Satelliten (so genannte LEO's) ist das manuell fast nicht mehr zu schaffen.

Aber so kompliziert wie es sich anhört ist es natürlich auch wieder nicht. Diese Arbeit nimmt einem die Rotor- bzw. Cat-Steuerung ab. Bei mir kommt dazu HalloSat von DB3DH zum Einsatz. In Verbindung mit seinem Rotorinterface HalloRotor wird somit alles automatisch gesteuert.

Auch den Antennenaufwand kann man in Grenzen halten. Aufgrund meiner eingeschränkten Möglichkeiten verwende ich als Kompromiss meine beiden horizontal polarisierten Antennen, die noch dazu nicht einmal eleviert werden können. Dieser Minimalaufwand reicht für Verbindungen über LEO's bereits aus. Eine andere Möglichkeit wäre die Sat-Antennen unter Dach drehbar zu montieren.

Aufgrund der relativ niedrigen Höhe der LEO's sind mit diesen nur Reichweiten innerhalb Europas möglich. Neben den FM-Satelliten AO-51, AO-27 oder SO-50 sind derzeit die SBB-Transponder VO-52, FO-29 sowie der alte AO-07 wohl am interessantesten. Mein Favorit ist der indische VO-52 mit 70cm Uplink und 2m Downlink.


Die folgende Auswertung zeigt meine QSO's über diverse LEO-Satelliten (Stand: Sept. 2009)

Sat-Verbindungen ohne AO-40, 2009


Neben den LEO's gab es bisher auch 3 hochfliegende Satelliten, die durch ihre hohe Umlaufbahn auch weltweite Verbindungen ermöglichten. Zwei davon waren AO-10 und AO-13, diese jedoch noch vor meiner aktiven Sat-Zeit.
Im Jahre 2000 wurde dann AO-40 ins All gebracht. Leider funktionierte bei AO-40 durch eine Beschädigung der 2m Downlink nicht, so dass man nur auf 13cm hören konnte.

So besorgte ich mir eine 60cm Parabolantenne und einen Konverter mit dem die 13cm-Signale auf 2m umgesetzt wurden. Als Erreger kam ein selbstgebauter K3TZ-Patch zur Anwendung.

Die Signale waren mit dieser Empfangsantenne bis etwa S9 ausreichend gut, bloß beim Uplink kam ich mit meinen 35 Watt relativ schlecht über den Satellit. So war mit der Leistung bei manchen Überflügen kaum ein QSO möglich. Mit einer alten C-Netz Endstufe wollte ich das Problem lösen. Diese musste jedoch erst linearisiert werden, um sie verwenden zu können.


Leider verstummte AO-40 kurze Zeit nach dem Umbau der PA, so dass ich insgesamt nur diese 55 QSO's über ihn tätigen konnte.

Sat-Verbindungen via AO-40