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  Aktivitäten auf 6m

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Auf diesem Band bin ich erst seit meinem Umzug im Jahr 2006 QRV. In meinem vorigen QTH war der Betrieb wegen der damaligen Einschränkungen (Schutzzone wegen TV-Sender Jauerling) auf 50 MHz nicht möglich.
Mit 12. November 2008 sind hier in Österreich endlich alle Einschränkungen gefallen.

Obwohl ich nur mit einer Indoor-Antenne QRV bin, ist das 6m-Band bereits zu meinem Lieblingsband geworden.
Meine Haus-QRG (50.170 MHz) habe ich ebenfalls schon auf 6m verlegt.
Wenn keine Bandöffnung ist, lassen sich hier schöne Lokalverbindungen machen, vielfach mit besseren Reichweiten wie über ein 2m oder 70cm Relais.

Am interessantesten ist das "Magic Band" natürlich in den Monaten Mai bis September. Plötzlich auftretende Sporadic-E macht Verbindungen innerhalb Europas mit starken Signalen möglich, durch Multihops mitunter auch weiter wie z. B. nach Japan oder USA. Jedoch sind diese Entfernungen mit einer Indoor-Antenne schon eher ein Glücksfall.

In dieser Zeit sollte man das Band gut beobachten. Sehr hilfreich dabei ist hier die Internetseite DX-Maps (ehemals DX-Sherlock). Auf dieser werden die momentan getätigten Verbindungen grafisch angezeigt. Ebenso ist hier auch schön zu erkennen wie hoch die MUF zurzeit ist. Ist diese über 50 MHz, so ist das Band für DX offen. Man hat bald herausgefunden wo sich die Reflektionsschichten befinden müssen, damit die Signale in OE hörbar sind.

So konnte ich seit 2006 mit meiner im Dachboden montierten selbstgebauten 3 Element Yagi nach DK7ZB bereits fast Tausend QSO ins Log bringen. Und dabei waren neben fast allen möglichen europäischen Ländern auch einige Verbindungen außerhalb Europa dabei. Mit ein bisschen Geduld gelangen mir bereits einige schöne DX-Verbindungen nach Mongolei, Kyrgyzstan, Algerien, Melilla, Israel, Jordanien, Bahrain, Palestina, Cap Verde, Azoren, Gambia, Sudan oder auch in die Karibik nach Puerto Rico, Br. Virgin Island und Saint Martin. (Stand: 2006 - 2013)

Verbindungen auf 6m, 2006 - 2013







Bau einer 3 Element Yagi nach DK7ZB
6m Yagi DK7ZB
Meine ersten QSO's machte ich noch mit einer fix montierten HB9CV.
Das funktionierte eigentlich schon ganz gut. Trotzdem, in manchen Richtungen waren die Signale doch deutlich schwächer, so dass ich mich bald entschloss, die Sache drehbar zu machen. Ich hatte noch einen, am Gehäuse beschädigten und somit nicht mehr wasserdichten G-650 Rotor herumliegen. Dieser war nach Reparatur genau richtig dafür.

Mit dieser drehbaren HB9CV war ich dann ca. ein Jahr QRV. Da ich aber bereits für 2m und 70cm eine DK7ZB-Antenne verwendete, wollte ich für 6m auch eine solche bauen.

Zuerst musste ich mal kritisch nachmessen ob sich eine 3 Element Yagi mit einer Boomlänge von 1,9m und Elementen mit 3m überhaupt noch in meinem Dachboden drehen lässt. Doch es geht sich aus, der Platz ist gerade noch vorhanden.

So begann ich im Frühjahr 2009 mit dem Bau dieser 3 Element. Das Material hatte ich mir der Einfachheit halber von NuxCOM bestellt. Das erspart das lästige Zusammensuchen der Teile in diversen Baumärkten. Außerdem ist OM Attila sehr zuverlässig und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auch.

Der Bau gestaltet sich mit ein wenig handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug relativ leicht. Beim Ablängen der Elementrohre ist darauf zu achten, dass man die längeren Rohre für den Reflektor nimmt. Die Maße sind bei 50 MHz noch nicht so kritisch und Toleranzen von 1mm sind OK.

Ansonsten verweise ich an dieser Stelle, wie schon bei 2m und 70cm einfach auf die Bauanleitung bei NuxCOM. (PDF mit 1.7 MByte)

Anschlussdose





Das Prinzip (28 Ohm Anpasstechnik), sowie Bauanleitungen für viele verschiedene Varianten dieser optimierten Yagi-Antennen findet man auf der Homepage von DK7ZB. Die Antennen sind relativ leicht nachzubauen und funktionieren hervorragend!