Fotographie

So wie bei der Funkerei, befasse ich mich beim Fotografieren eher mit der Technik dahinter, bzw. suche ich nach Herausforderungen bei der Wahl meiner Motive. Aus meinem Urlaub bringe ich meistens kaum Fotos mit, außer es ist ein Urlaubsziel wo man als Europäer doch nicht so oft hinkommt.

 

Im September 1999 verbrachte ich 2 Wochen in Peru. Hier ist die alte Inkahauptstadt Machu Picchu zu sehen. Das "klassische" Foto eines Peru-Urlaubs.

Wenn ich mir ein Motiv in den Kopf gesetzt habe, dann lasse ich nichts unversucht ein gutes Foto zu ergattern.

Diesem Schmetterling bin ich fast 15 Minuten lang nachgelaufen, denn so einfach lies er sich nicht fotografieren. Dann gelang allerdings dieses Foto.

Besonders angetan hat es mir die astronomische Fotographie. Hier habe ich immer wieder die Möglichkeit nach neuen Herausforderungen zu streben.

Meine ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelte ich gleich mit einem richtigen Highlight. Im April 1997 war der Komet Hale Bopp wochenlang mit freiem Auge über Europa sichtbar.

Für einen Anfänger ganz gut gelungen. Belichtungszeit war 20 Sekunden mit einem 200mm Objektiv. Film 800ASA, Blende 8. Leider habe ich keine Nachführung, daher sind die Sterne keine Punkte mehr.

Im September des gleichen Jahres bot sich erneut eine gute Gelegenheit dem Hobby der Fotografie nachzugehen. Diesmal war es der Mond der sich verfinsterte.

Bereits bei Mondaufgang war ein kleiner Teil schon verfinstert.

 
Wenige Minuten vor der totalen Verfinsterung sieht man nur noch eine Sichel des Mondes.

Der rote Mond. Während der totalen Finsternis leuchtet der Mond dunkel und rot vom Himmel. Hier wieder die Daten: Belichtungszeit 2 Sekunden, Blende 11, 400mm Objektiv, Film 200ASA.

Das Highlight schlechthin war die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999. Hier die besten Bilder aus meiner Serie.

Vor der totalen Sonnenfinsternis traten nur kurzfristige Wolkenfenster auf. Die meiste Zeit war es leider bewölkt.

Das beste Bild aus der Serie der totalen Verfinsterung. Die Daten: 500mm Objektiv, Blende 8, Belichtungszeit 1/125 s, 200ASA Diafilm.

Der Diamantringeffekt. Hier noch verstärkt durch Lichtbrechung an den Blendenkanten. Belichtungszeit 1/1000 s, Blende 11, 500mm Objektiv, 200 ASA Kleinbildfilm.

Das große Erlebnis der totalen Sonnenfinsternis ist vorbei. Das restliche Filmmaterial wird noch für die partiellen Phasen verwendet. Aufmerksame Beobachter erkennen kleine dunkle Flecken in der unteren Hälfte der Sonnenscheibe. Richtig: Sonnenflecken.

Im Dezember 2000 wurden an der Raumstation ISS die größten, je ins All gebrachten Sonnenpaneele angebracht. Seither ist sie auch mit freiem Auge öfters zu sehen.

Am 23. Dezember 2000 um 18:09 MEZ wurde dieses Foto mit einer Digitalkamera aufgenommen. Während der Belichtungszeit von 64 Sekunden zog die Raumstation eine gut sichtbare Spur und verschwand nach oben im Foto im Erdschatten.

Am 11. Februar 2001 zog die ISS um 18:16 MEZ eine Spur an Saturn (rechts), Jupiter (Mitte) und dem Sternbild Taurus (links) vorbei. Digitalkamera, 24 Sekunden Belichtungszeit.

Auch sehr eindrucksvoll mit freiem Auge sichtbar sind die sogenannten Iridium-Flares. Die Iridium Satelliten spiegeln das Sonnenlicht sehr stark, sodass diese kurzfristig sehr hell sichtbar werden.

Ebenfalls am 23. Dezember 2000, bereits um 16:50 MEZ wurde dieses Foto mit einer Digitalkamera aufgenommen. Während der Belichtungszeit von 32 Sekunden zog der Satellit eine Spur von rechts nach links (süd-nord) mit einer maximalen Helligkeit von -8.

Genaue Informationen zu ISS, Iridium und anderen sichtbaren Himmelsobjekten gibt es auf http://www.heavens-above.com .

Am 16. Juni 2001 gab es in Wien ein recht heftiges Gewitter. Von 30 Fotos gelang genau dieses. Belichtungszeit war 12 Sekunden mit der Digitalkamera. Ich habe kein Stativ verwendet, daher ist das Bild etwas verwackelt.