Das Schulfest


Der Schützenkönig, welcher den Vogel vor zwei Jahren mit der Armbrust abgeschossen hatte, mußte für die Kinder (1.bis 8. Schuljahr) Kaffe und Kuchen geben.
Dieses Fest war im Sommer nach der Heuernte. In der Schule am Berg war Stellen. Jedes Kind kam mit einer weiß/grünen Sachsenfahne. Dann wurde zum Schloß in Ringethal gelaufen.
Auf der Freitreppe am Schloß standen die Damen der Familie von Schröter, denen das Schloß damals gehörte.
Nach einer Runde um den Springbrunnen ging es zum König Kaffee trinken.

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1931 war Schützenkönig ARNO NAUMANN aus Falkenhain


1933 war Schützenkönig ERICH CONRAD aus Hermsdorf
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Nach dem Kaffee wurde zum Festplatz marschiert. Dieser war neben dem Gasthof.
Die Vogelstange stand auf der Grenze zwischen Sachse und Ulbricht.
Auf den Vogel durften die Jungen von der 5. bis 8. Klasse mit der Armbrust schießen. Die großem Mädchen schossen mit einer eisernen Taube an einem Seil auf einen Stern.
Die Auszeichnung für König und Königin war eine Armbanduhr.
Auch alle anderen Kinder erhielten Geschenke.