|
|
|
|
ÖVSV Ortsstelle Lienz - update: 2012-04-04 |
Merkblatt Notfallkommunikation (PDF 107 kB) |
|
|
|
|
Staatliches Kriesen- und Katastrophenschutz Management Info |
|
|
§ 14 AFG Notfunkverkehr |
|
|
Katastrophenfunkverkehr |
|
|
122
Feuerwehr
133 Polizei
144 Rettung
140 Alpinnotruf |
||||
|
|
0043 (0) 4852 - 66 33 Bezirkshauptmannschaft Lienz |
|||
|
|
0043 (0) 4852 - 606 Bezirkskrankenhaus Lienz
|
|||
|
|
0043 (0) 50201 - 0 Franz-Joseph-Kaserne |
|||
![]() |
122 Feuerwehr |
|||
|
|
140 und 0043 (0) 512 - 3313 Leitstelle Tirol GmbH |
|||
|
|
0043 (0) 512 - 580 580 Landeswarnzentrale Tirol |
|||
|
|
144 und 0043 (0) 4852 - 62321 Österreichisches Rotes Kreuz |
|||
|
|
133 und 0043 (0) 59 133 - 70 Polizei Tirol |
|||
|
|
0043 (0) 50-536-57080 Kärntner Zivilschutzverband |
|||
|
|
||||
|
|
Band |
Frequenz |
Modulation |
Anmerkung |
|
Kurzwelle |
160m |
1,873 MHz |
LSB |
AFU - NVIS |
|
SKKM |
120m |
no public Info |
Digital / Analog |
SKKM - NVIS |
|
90m |
no public Info |
Digital / Analog |
SKKM - NVIS |
|
|
80m |
3,760 MHz |
LSB |
AFU - NVIS |
|
|
60m |
no public Info |
Digital / Analog |
SKKM - NVIS |
|
|
40m |
7,060 MHz |
LSB |
AFU - NVIS |
|
|
30m |
10,138 MHz |
USB |
AFU - NVIS |
|
|
20m |
14,300 MHz |
USB |
AFU |
|
|
17m |
18,160 MHz |
USB |
AFU |
|
|
15m |
21,360 MHz |
USB |
AFU |
|
|
6m |
51,950 MHz |
FM |
AFU |
|
|
2m |
145,500 MHz |
FM |
AFU |
|
|
2m |
145,700 MHz |
FM |
Relais Hochstein |
|
|
70cm |
380 MHz |
Digital |
Tetra BOS |
|
|
70cm |
434,000 MHz |
FM |
AFU |
|
|
Ultrakurzwelle |
70cm |
|
FM |
AFU |
|
|
|
|
Bei einer Katastrophe ist jede Informationsweitergabe wichtig ! |
|
|
|
|
|
|
|
Amateur Radio Emergency Network Austria |
||
|
Mach mit |
lokale Kommunikation (UKW) |
Kommunikation bis 400 km (KW) |
|
Ausrüstung |
Handfunkgerät, Mobilfunkgerät |
Mobilfunkgerät, Stationsfunkgerät |
|
Akkus, Autobatterien, Solarbatterien,
Ersatzsicherungen, |
Autobatterien, Solarbatterien, Solarpanel, Ersatzsicherungen, |
|
|
Rundstrahl- und Richtantennen, |
Portable Steilstrahler,
Langdrähte, Dipole, |
|
|
Betrieb |
Speicherung lokaler Frequenzen, Scannen |
Beobachtung der Bandaktivitäten |
|
Dokumentationsbehelfe bereithalten |
Dokumentationsbehelfe bereithalten |
|
|
lokale Ansprechpartner
erreichen, |
landesinterne Ansprechpartner erreichen |
|
|
Controlling |
Checklisten anlegen |
Checklisten anlegen |
nach
oben
Notfunk-Referenten des OeVSV:
OE3KYS,
OE3ZK, OE7FTJ,
Link zum Referat Tiroler Notfunk:
|
OE7FTJ - Wolf |
OE7AAI - Manfred |
|
|
|
AFG 1998 § 14. (6)
Die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehrsübungen ist mindestens
eine Woche vor Beginn
der
Übung schriftlich dem örtlich zuständigen Fernmeldebüro anzuzeigen.
Mitteilung
der Zivilschutz-Koordinatoren der Sektion A.R.I. Bruneck - und der Notfunkgruppe
Pustertal:
IN3KXU,
IN3SQL, IN3ZWF
nach
oben
nach
oben
Antennen für Steilstrahlung
auf Kurzwelle ( Near Vertical Incident Scattering )
Anmerkung:
Erdnahe Antennen
strahlen steil nach oben
erdferne Antennen strahlen flach.




Weitere gebräuchliche Antennen sind der Halbrombus (Breitbandantenne)
und der Tilted Terminated Folded Dipole T2FD (Breitbandantenne) Berechnungstool bei OE7OPJ



Achtung:
EMVU-Sicherheitsabstände
einhalten !
GFK Masten von www.tecadi.de


Notfunk-Antenne für UKW J-Antenne-Bauanleitung von HB9MNT 2003 (pdf 25 kb)

|
Allgemeine Informationen für Not- und Katastrophenfälle |

Glutnester mit Wasser nachlöschen !
Verwendete Feuerlöscher als solche kennzeichnen und wieder nachfüllen lassen !
|
Brand Klasse |
Ein Brand benötigt nur: |
|
|
Fester Stoffe, die unter Glutbildung
verbrennen, |
|
|
Flüssige oder flüssig werdende Stoffe,
|
|
|
Gase, |
|
|
Metalle, |
|
|
Fettbrände in Frittier- und
Fettbackgeräten |
|
|
Brände Niederspannungsanlagen (< 1000 V) = 1 m Abstand |



Erdbeben / Earthquake






Allgemeine Strahlenschutz Infos:

Ionisierende Strahlung
Gefahr für Menschen besteht bei:
- Inkorporation (Aufnahme radioaktiv kontaminierter Partikel in den Körper durch Essen, Trinken,
Einatmen und fehlende Abbaumechanismen) - Schutzanzug / Atemschutzmaske / Sauberkeit
- Kontamination (Wirkung radioaktiver Partikel außerhalb des Körpers durch Anhaftung von verstrahltem Staub
oder Flüssigkeit) - Dekontamination (abspritzen mit sauberem Wasser)
- hoher Strahlendosis im unbeschützen Bereich ionisierender Strahlung - Abstand und Abschirmung (Masse)
- Begrenzung der Verweildauer.
1 Joule/kg = 1 Sievert (Sv) ist die Maßeinheit für die Strahlendosis
(Äquivalentdosis). 1 Sv = 1.000 mSv
Sievert charakterisiert die Wirkung ionisierender Strahlung auf
den Menschen.
Die
Dosis berücksichtigt die unterschiedliche Wirkung der Strahlenarten und
die
unterschiedliche Strahlenempfindlichkeit der Organe.
Sie ist daher für die
Beurteilung von Gefährdungen die bedeutendste Größe.

Bild: orf.at 
|
Die Strahlenbelasung in Österreich nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl betrug |
|||
|
1986: |
0,5 mSv pro Jahr. |
||
|
Heute ist sie auf weniger als |
0,01 mSv pro Jahr gefallen. |
||
|
Quelle: http://www.noezsv.at |
|||
|
Halbwertszeit (HWZ) |
Physikalische |
Biologische |
Effektive |
|
Strontium 90 (Sr-90) |
28 Jahre |
50 Jahre |
18 Jahre |
|
Jod 131 (J-131) |
8 Tage |
138 Tage |
7,5 Tage |
|
Cäsium 137 (Cs-137) |
30 Jahre |
140 Tage |
134 Tage |
|
|
|
|
|
|
Abstand |
Belastung |
||
|
1 m |
1 |
||
|
2 m |
1/4 |
||
|
3 m |
1/9 |
||
|
4 m |
1/16 |
||
|
100 m |
1/1000 |
||
|
Bild: http://www.noezsv.at |
|||
|
|
|||
|
Abschirmung |
Halbwertsschicht |
||
|
Holz |
60 cm (bei 4,5 MeV) |
30 cm (bei 0,7 MeV) AKW-Unfall |
|
|
Wasser |
30 cm |
15 cm |
|
|
Erde |
20 cm |
10 cm |
|
|
Beton |
12 cm |
6 cm |
|
|
Aluminium |
8 cm |
4 cm |
|
|
Stahl |
4 cm |
2 cm |
|
|
Blei |
1,5 cm |
1 cm |
|
http://www.umweltnet.at/article/archive/7032 Messwerte aus dem österreichischen Strahlenfrühwarnsystem.
http://eurdepweb.jrc.ec.europa.eu/PublicEurdepMap/Default.aspx Messwerte aus Europa.
Strahlenschutz-Trupps des Bundesheers, der Feuerwehr und der Polizei
können ionisierende Strahlung messen und verstrahlte Orte markieren.
Die Entsorgung verstrahlten Materials ist problematisch.
Bild: BF Graz

Ein abwaschbarer (dekontaminierbarer) Strahlenschutzanzug verhindert lediglich Kontamination -
eine Schutzmaske verhindert lediglich Inkorporation verstrahlter Stoffe.
Sie bieten keinen Schutz vor Gamma-Strahlung!
Vor ionisierender Strahlung schützen nur Abstand, Abschirmung und kontrollierte Verweildauer.
http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Zivilschutz/broschueren/files/Strahlenschutzratgeber_Folien.pdf
http://www.siz.cc/file/download/Broschure_Bevorratung_Folder.pdf
http://www.tirol.gv.at/themen/sicherheit/katziv/zivilschutz/
http://www.zivilschutzverband.at/regionen
http://www.noezsv.at/frame/wissen_hilft/radiaktivitaet/frame.htm (leicht verständliche Informationen des NÖZSV)
http://r6340ki8.utawebhost.at/downloads/einkaufsliste.pdf (Vorratsliste des NÖZSV, Batterien und Batterieradio besorgen)
http://homepage.uibk.ac.at/~c72573/ (anspruchsvolle Dokumentationen, Software: Nuklidkarte)

Im erdbebengefährdeten Krsko in Slowenien befindet sich das nächste AKW.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Krsko
http://kaernten.orf.at/stories/506043/
http://videos.arte.tv/de/videos/der_erste_tag-3783540.htm
Schutz vor Strahlenbelastung: Quelle diepresse.com
vom 15.03.2011 (Auszug)
"Häuser in massiver Bauweise bieten bei Atomkraftwerksunfällen einen
sehr hohen Schutz.
Man sollte alle Fenster und Türen schließen und –
besonders bei alten –
die Fugen mit breiten Klebestreifen abdichten.
Ein
Radio oder TV-Gerät sollte eingeschaltet werden,
um die Anordnungen der
Behörden beachten zu können.
Ratsam ist ein Vorrat an Nahrungsmitteln, besonders aber an Wasser
und Kaliumjodidtabletten,
die allerdings erst nach ausdrücklicher
Empfehlung eingenommen werden sollten.
Sollte sich ein (kurzer) Aufenthalt im Freien nicht vermeiden
lassen, können feuchte Tücher,
die vor Mund und Nase gehalten werden,
als Atemschutz dienen.
Nach dem Durchzug der radioaktiv kontaminierten Luftmassen
sollten
nur Lebensmittel gegessen werden,
die entweder vor der Bedrohung
hergestellt wurden oder nur gering belastet sind.
Zum Schutz der Risikogruppen – Kinder, Jugendliche, Schwangere und
Stillende –
bevorratet Österreich sechs Millionen Packungen
Kaliumjodid-Tabletten (zu je zehn Stück).
Sie werden in allen Apotheken
und Krankenanstalten gelagert, außerdem gibt es eine Bundesreserve.
In
Schulen und Kindergärten wird für jedes Kind die erste Tagesdosis
Kaliumjodid bereitgehalten.
In der richtigen Dosierung verhindern Kaliumjodid-Tabletten die
Aufnahme von radioaktivem Jod
durch die Schilddrüse – und verringern so
das Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.
Denn die Schilddrüse
nimmt kein Jod mehr auf, wenn schon welches eingelagert ist
(es kommt zu
einem Blockadeeffekt). Personen ab 40 Jahren sollen (grundsätzlich)
auch im Ernstfall kein Kaliumjodid zu sich nehmen.
Generell sollte Kaliumjodid nur auf Anordnung der Behörden eingenommen
werden.
Droht nämlich keine Strahlenbelastung, kann es eine schädliche
Wirkung entfalten."
nach
oben